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Autor: Stephan Lachmann

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Massa/DFH – von Planungschaos, unwilligen Subunternehmen und miserabler Kommunikationsstruktur.

Massa/DFH – von Planungschaos, unwilligen Subunternehmen und miserabler Kommunikationsstruktur. Ein Unternehmensverbund, dass in vielerlei Hinsicht völlig überfordert und unfähig wirkt. Als betroffener Bauherr kann ich um das Ergebnis des Berichtes vorwegzunehmen nur dringend davon abraten mit Massa/DFH zu bauen. Über die Qualität des Produkts, bzw. potentielle Baumängel kann ich noch gar nichts berichten, da unser Haus, ein Lifestyle 14.01 noch nicht errichtet wurde (Stand April 2021) und sich noch immer im Planungschaos befindet. Wir unterzeichneten den Vertrag 03/2019, wissend, dass unser Grundstück erst im Oktober 2020 die Baufreigabe erhält. Errichtung der Bodenplatte sollte ein Massa-Subunternehmen (Glatthaar) machen, da aufgrund einer Vorerfahrung mit Massa im Jahr 1993 (damals Massa top, Kellerbaufirma, eigens beauftragt, flop) mir dies sinnvoll erschien das Paket aus einer Hand zu nehmen. Es sollte sich leider herausstellen, dass die Entscheidung diese Leistung (Errichtung der Bodenplatte) über Massa einzukaufen ein Fehler war. Massa und alle anderen Marken der DFH beauftragen i.d.R. Glatthaar mit den Tiefbauarbeiten. Erster Anlauf der Baugenehmigung –Februar 2020- Ergebnis: erfolglos. Man denkt sich okay, die Projektdaten müssen geändert werden, damit das Gebäude genehmigungsfähig ist und am 9.9.2020 wurde das behördliche Einverständnis im Freistellungsverfahren erteilt. Am 10.09. lag Massa die Genehmigung vor, bzw. wird in deren Subunternehmerportal upgeloadet. Soweit alles noch im Rahmen des Erträglichen. Was allerdings danach folgte ist an Inkompetenz und Frechheiten nicht mehr zu überbieten. Das Unternehmen Glatthaar hat offensichtlich kein Interesse an der zügigen Abarbeitung der Aufträge, stattdessen benötigt das Unternehmen 2 ½ Monate mit der Mitteilung von Terminen: Argument die Statik muss neu berechnet werden aufgrund einer Projektänderung -wie gesagt wir sind bereits im Dezember 2020 – für eine Statikberechnung von September bis Dezember, für eine Arbeit die an einem halben Werktag erledigt ist. Dann endlich stehen Temine – in den Wintermonaten- jeder weiss, dass das sog. Schrotttermine sind, d.h. die stehen auf ganz wackeligen Beinen und es kam wie es kommen musste -ein strammer Winter – der die Baustelle für 3 Wochen lahmlegte. Soweit auch nicht zu ändern, dann allerdings besitzt Glatthaar die Frechheit, die Arbeiten nicht zu starten, trotz mehrfachen Hinweis, dass die Bauarbeiten nun zügig aufgenommen werden können. Die sitzen das einfach aus. Und lassen uns abermals 6 Wochen warten. An Dreistigkeit ist das nicht zu überbieten – so dass tatsächlich nun auch ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden musste. Insgesamt hat Glatthaar mit diesem Verhalten 7 Monate Zeit geschindet – 7 Monate, die natürlich finanziell ins Kontor schlagen beim Bauherren. Nun könnte man denken Massa ist fein raus, die können ja nichts für diese Entgleisungen von Glatthaar. Aber weit gefehlt – denn natürlich profitiert auch Massa vom Glatthaar-Verzug insb. wenn man auftragsmäßig auch voll bis Oberkante ausgelastet ist. So verwundert es dann auch nicht, dass Massa erst bei Einschalten eines Anwaltes überhaupt mal aktiv geworden ist und entsprechenden Stellungnahmen angefordert hat. Leider hat auch Massa das Problem erfolgreich ausgesessen. In Sachen Kommunikation haben Massa und die DFH – wie auch immer die miteinander verbandelt sind - eine ganz miserable Performance abgeliefert. Sachverhalte die am Telefon in 2 Minuten geklärt werden könnten, werden durch die Kommunikationsstruktur regelmäßig auf das zehnfache Zeitvolumen aufgebauscht. Will heißen – sie rufen dort an in Simmern, hören nur den AB, besprechen diesen, bitten um Rückruf. Der kommt auch irgendwann, da kann es aber sein, dass sie gerade an der Arbeit, im Auto oder im Badezimmer sind (alles so auch erlebt). Sie rufen danach zurück – und sie ahnen es, das Spielchen geht von vorne los. Das ist echt Steinzeitkommunikation und im höchstem Maße kundenunfreundlich. Aber sellbst wenn sie es per E-Mail probieren, sie bitten schriftlich um Rückruf dann Ergebnis s.o. Ich habe selten ein so kommunikationsunwilliges Unternehmen erlebt. Auch drängt sich der Verdacht auf, dass aufgrund der hohen Auslastung des Unternehmens zu viele Kundenanfragen schlicht nicht gewollt sind. Und so wird ein Sachverhalt, der sich aus Kundensicht in 2 Minuten erledigen ließe – ich rufe zu den Sprechzeiten an, trage vor, erhalte Antwort – eine Angelegenheit wird, die mich als Kunden mindestens 20 Minuten involviert. Man nennt so was lose-lose-Situation – alle verlieren dabei nur. Insgesamt kann ich als betroffener Bauherr nur ein vernichtendes Fazit über Massa und Glatthaar ziehen und bauinteressierte nur warnen sich auf diese Unternehmen einzulassen.

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